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Protopresbyter Anfir Ostaptschuk feiert sein 50. Priesterjubiläum

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Am Sonntag, den 21. Oktober 2018, an einem warmen goldenen Herbsttag, hat die ukrainische orthodoxe Gemeinde in Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen das 50. Priesterjubiläum ihres Gemeindepfarrers Mitrofor Protopresbyter Anfir Ostaptschuk gefeiert. 50 Jahre sind vergangen, seitdem er im September 1968 von Seiner Seligkeit, dem Metropoliten der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche, Erzbischof Nikanor (Abramowycz) die Priesterweihe erhalten hatte.

Die Göttliche Liturgie feierten Mitrofor-Protopresbyter Anfir Ostaptschuk und Mitrofor- Erzpriester Vitali Derewianka aus Belgien. Am Schluss des vom Chor musikalisch gesungenen Gottesdienstes sprachen ihre Grußworte Vater Vitalij und Gemeindeschwester Alina, die dem Jubilar einen Blumenstrauß überreichte. Vater Anfir dankte seinerseits Mitrofor-Erzpriester Vitali für seinen Dienst für die Gemeinde sowie allen Gemeindemitgliedern für ihre langjährige Mitarbeit zum Lobe Gottes. Danach versammelte sich die Gemeinde im Gemeindesaal zur Jubiläumsfeier.

Mitrofor-Protopresbyter Anfir Ostaptschuk wurde am 18. August 1932 in der Ukraine im Dorf Pekarschtschyna, Kreis Tschernjachiw, Gebiet Schytomyr, geboren. Anfang 1944, während des Zweiten Weltkrieges, kam die Familie nach Deutschland. Er machte sein Abitur am Grabbe-Gymnasium in Detmold und absolvierte sein Studium am Dolmetscherinstitut der Universität Heidelberg in den Fächern Englisch, Russisch und Volkswirtschaft mit dem akademischen Grad eines Diplom-Übersetzers. Nach Abschluss seines Studiums im Jahre 1962 arbeitete er als Übersetzer beim US-Generalkonsulat in Frankfurt am Main, anschließend von 1969 bis 1997 als Übersetzer und Redakteur beim Sender Deutsche Welle in Köln.

Im Jahre 1968 wurde er von Seiner Seligkeit, dem Metropoliten der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche, Erzbischof Nikanor (Abramowycz), in seiner Residenz in Karlsruhe am 14. September zum Diakon und ein Tag danach am 15. September zum Priester geweiht. Er wurde zum Pfarrer der verwaisten ukrainischen orthodoxen Gemeinde in Bielefeld-Sennestadt ernannt, die von seinem Vater, Erzpriester Damian, bis zu dessen Tod im selben Jahr betreut wurde. Auf seinen priesterlichen Dienst wurde Pfarrer Anfir durch sein langjähriges Mitwirken in der Gemeinde und in der Ukrainischen Orthodoxen Kirche unter praktischer und theologischer Anleitung seines Vaters vorbereitet. Er nahm auch an den theologischen Kursen der Ukrainischen Freien Universität (UFU) in München teil. Im Jahre 1972 wurde Vater Anfir zum Pfarrer der ukrainischen orthodoxen Gemeinden in Düsseldorf, Köln und Essen in Nordrhein Westfalen sowie der Gemeinde in Frankfurt am Main ernannt. Er interessierte sich für die Geschichte der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, verfasste und publizierte Beiträge über ihr Leben in Gegenwart und Vergangenheit. Seine Gattin Dina leitete die Kirchenchöre in den Gemeinden in Düsseldorf, Köln und Essen. Gemeinsam haben sie drei Kinder großgezogen.